Metallfreie Massivholzbetten
Vom Diplom-Agraringenieur und Bio-Landwirt zum Bettenkonstrukteur
Beim Fahren auf alten Lanzbulldogs mit mangelhaft gefederten Sitzen ruinierte ich (Jahrgang 1936) schon 1959, also mit 23 Jahren, meine Wirbelsäule, so dass ich die Schmerzen zeitweise nur mit Medikamenten und Spritzen ertragen konnte. Schon damals erkannte ich, dass die üblichen flexiblen Matratzen-Unterlagen meinem Rücken nicht zuträglich waren, weshalb ich die flexiblen Matratzenträger mit starren Latten stabilisierte, um nach einem harten Arbeitstag schmerzfrei und erholsam schlafen zu können.
Vom Patient zum Autor
von Heilanleitungs-Büchern
Erst nachdem ich 1976 von einem Arztprofessor die Diagnose „Arthrose und Gicht in Hüften und Knien“ hören musste, mit der Prognose „Damit müssen Sie leben“, beschäftigte ich mich mit der Heilkraft der Lebensmittel und Naturheilkunde. So war ich 1983 völlig frei von Arthrose, Gicht, Rheuma, Infektanfälligkeit, Verstopfung, Hämorrhoiden und Prostata-Beschwerden. Seitdem war ich keinen Tag krank. 1985 besuchte ich Seminare zur Ausbildung zum Gesundheitsberater bei Dr. med. M. O. Bruker und danach war ich Chefredakteur der Zeitschrift Naturarzt, bis ich meinen landwirtschaftlichen Betrieb in Kreuma bei Leipzig rückübereignet bekam, den ich 1995 auf biologische Bewirtschaftung umstellte.
Während meiner Zeit als Naturarzt-Chefredakteur erfuhr ich in Briefen meiner Leser viel über die Hilflosigkeit der Patienten und der Schulmedizin bei chronischen Zivilisationserkrankungen; so entschloss ich mich, meine Heilerfahrungen in Anleitungsbüchern zu veröffentlichen, Titel: „So besiegte ich Arthrose, Gicht, Rheuma, Infekte, Verstopfung, Prostata-Beschwerden, Hämorrhoiden“, Band I und Band II sowie „So befreite ich mich von Fuss- und Nagelpilz, Darm- und Genital-Mykosen, Warzen“ und „Heilpraktiker werden, aber wie?“. Diese Bücher sind inzwischen in mehreren Auflagen erschienen und werden direkt von Kreuma aus verschickt.
Auf dem Weg zum heilsamen Bett
Immer noch auf der Suche nach dem idealen Bett, stiess ich 1994 auf die Kapok-Naturfaser, auch Pflanzendaune genannt, die immer mehr Freunde findet. Nachdem ich auf meiner Kapok-Matratze die Schmerzen an meiner Wirbelsäule völlig verloren hatte, nahm ich die Kapok-Betten zu meinem Buchversand in den Vertrieb auf und stattete dann alle Betten in den 6 Nichtraucher-Ferienwohnungen auf meinem Bioland-Betrieb in Kreuma mit Kapok-Bettwaren aus.
Unsere Gäste bestätigen häufig, dass die „Kapok-Betten“ einen neuen Schlafgenuss vermitteln. Erfreulicherweise bestellen manche Gäste dann gleich Kapok-Matratzen, Kapok-Oberbetten und Kapok-Kopfkissen für zu Hause. Zum erholsamen Schlaf trägt eine weitere wichtige Änderung an den Betten bei:
Aufgrund meiner inzwischen viele jahrzehntelangen Erfahrung als Bettenkonstrukteur entfernte ich in meinen Ferienwohnungen bei fast allen Betten die üblichen flexiblen Lattenroste und ersetzte diese durch starre Latten. Die Matratzen werden durch den Lattenabstand durchlüftet. Die starren Lattenroste entsprechen nach meiner Auffassung der Anatomie des menschlichen Organismus in idealer Weise, denn: Der Mensch hat während seiner Entwicklung über viele Millionen Jahre auf dem festen Boden einer Höhle geschlafen, gebettet auf einigen Fellen mit etwas trockenem Gras oder Stroh. Niemals hatte der Mensch so weiche Schlafunterlagen, wie sie heute mit den Federkern-Matratzen auf flexiblen Lattenrosten angeboten werden. Die Darstellungen der Bettenindustrie mit einer auf der Seite liegenden wohlproportionierten Dame auf einer weichen Matratze mit flexiblem Lattenrost, wobei Hüften und Schultern einsinken, damit die Wirbelsäule eine waagrechte gerade Linie bildet, sind unnatürlich, denn: Der schlafende Mensch verändert seine Lage über Nacht mehrmals, ganz natürlich, um Druckstellen durch langes Liegen auf einer Stelle zu vermeiden. So hat der Mensch während seiner Millionen Jahre langen gesamten Entwicklung geschlafen und geruht, trotz aller Scheinlogik der Bettenindustrie. Die Erfahrungen vieler Menschen lassen sich in dem Satz zusammenfassen: „Wenn ich auf einer weichen Matratze liege, dann wache ich am nächsten Morgen in der gleichen Stellung auf, in der ich mich abends hingelegt habe und fühle mich am nächsten Morgen wie gerädert.“ Diese ungute Erfahrung beruht darauf, dass der Schläfer auf einer weichen Matratze mit flexiblem Lattenrost seine Lage nicht verändert.
Das ideale Bettgestell ist chemikalienfrei, metallfrei und aus heimischem Massivholz.
Im Kontakt mit baubiologischen Beratern, die sich häufig auch mit der Wirkung von Erdstrahlen und Elektrosmog befassen, war die Entwicklung zum metallfreien Massivholzbettgestell zwangsläufig. Denn wie Metalle in der Federkernmatratze das menschliche Energiesystem irritieren können, so haben auch alle anderen Metalle im Schlafbereich ihre negative Wirkung auf den menschlichen Organismus. Deshalb werden ab 2003 unter meiner Regie metallfreie Bettgestelle aus heimischen Holzarten nach Maß- und Formenangaben der Kunden gefertigt. Dabei ist es gleichgültig, ob die Bettgestelle insgesamt völlig neu oder an die beim Kunden vorhandenen Lattenroste angepasst werden sollen.
Der Vertrieb erfolgt deutschlandweit frei Haus. Die Möbel sind anhand der mitgelieferten Aufbauanleitung einfach aufzubauen, doch nach Möglichkeit erledigt das ein Mitarbeiter des Bio-Rittergutes Rittmeyer beim Kunden in wenigen Minuten.